Die Selbsthilfegruppe "Junkies" ist als Dachverband dem Verein anhängig.
Die Selbsthilfegruppe "Junkies" ist als Dachverband dem Verein anhängig.

Herzlich Willkommen auf der Seite von SuPer-Salzgitter e.V

 

Sucht Prävention erfolgreich realisieren  


Suchtprävention ist eine gesellschaftliche Aufgabe.

Unser Büro befindet sich in einem der Brennpunkte in Salzgitter. Es ist für Betroffene, Hilfesuchende und Angehörige wichtig, das sie ortsnah eine Anlaufstelle haben. Die sie mit Bus und auch zu Fuß gut erreichen können. Nicht jeder hat die Möglichkeit mit dem Auto zu kommen. Die meisten besitzen nicht mal einen Führerschein.
Die Ortsnähe ist auch für die Umsetzung und Möglichkeiten eines direkten, vor allem schnellen Kontakts wichtig. Denn das Durchhaltevermögen um zu jedem Gespräch nach BS, WF oder GS zu fahren steht den meisten nicht im Sinn und ist für den Betroffenen meist abschreckend. Grad  wenn er auf öffentliche Verkehrsmittel, wie Zug, angewiesen ist.
Besonders wichtig ist auch die Niederschwelligkeit die wir anbieten. Bei uns gibt es keine Voraussetzung clean oder komplett nüchtern vorzusprechen.  Wir stempeln niemanden ab oder verlangen von den Betroffenen, einen Vertrag zu unterzeichnen, in dem sie allen Übel abschwören. Jeder, der einfach erstmal nur reden möchte, ein Schwätzchen bei einem heißen Kaffee oder aber einfach nur mal jemanden um sich haben möchte, ist herzlich willkommen.
Unsere Anlaufstelle ist für jeden zugänglich!
Ob Betroffene, Angehörige oder Interessierte.
Wir bieten Diskretion, niemand wird abschätzig oder minderwertig behandelt. Oder bekommt einen Stempel aufgedrückt.
Alle Menschen haben Sorgen, Probleme und Ängste. Egal welche Schicht, Altersklasse oder Hautfarbe.
Man muss jedem die Möglichkeit geben gehört zu werden.
 
Denn Prävention muss gezielt und früh angesetzt werden,
um Menschen möglichst früh zu erreichen. 

Suchtprävention zielt darauf ab, den mit dem schädlichen Gebrauch von legalen und illegalen Substanzen verbundenen sozialen und persönlichen Schäden vorzubeugen, sowie auch vorzeitige Todesfälle zu verhindern.
Suchtprävention ist eine Querschnittaufgabe (ressortübergreifend) und bedient sich sowohl personalkommunikativer als auch an den gesellschaftlichen Strukturen ansetzender Konzepte.
Suchtprävention arbeitet zielorientiert und zielgruppenspezifisch. Das bedeutet, dass bei der Definition der Ziele und der Wahl geeigneter Maßnahmen zu deren Erreichung sehr genau die Situation und die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe berücksichtigt werden.
Suchtpräventive Maßnahmen richten sich zum einen an Menschen, die entweder noch gar keine Konsumerfahrungen haben oder bereits über Konsumerfahrungen verfügen, die jedoch noch keine manifesten Symptome einer Abhängigkeit aufweisen. Im Sinne der Suchtprävention als einer gesamtgesellschaftlichen Querschnittaufgabe richtet sie sich mit ihren Maßnahmen zum anderen aber auch an diejenigen, die aufgrund ihrer Bezüge und Funktionen Einfluss auf das Verhalten von Menschen mit potenziellen und faktischen Konsumerfahrungen nehmen können.
 
Wir bieten Ihnen Folgendes:
  • Prävention an Schulen oder Betrieben
  • Hilfestellung für Betroffene und deren Angehörige 
  • Aufenthalt- und Treffmöglichkeit in unserem Kontaktcafé 
  • Spritzentausch, Spritzenvergabe und Vergabe anderer Gebrauchsutensilien
  • Ernährung: Essen und Getränke
  • Hygiene: Wäsche waschen und trocknen
  • Wasch-, Dusch- und Rasiermöglichkeiten
  • Medizinische Akutversorgung (Wundbehandlung, Abszesse etc.)
  • Schuldnerberatung, Geldverwaltung
  • Unterstützung bei Problemen mit Polizei und Justiz sowie Arbeits-, Wohnungs- und Sozialamt
  • Unterstützung bei Aufnahme schulischer und beruflicher Qualifizierungsmaßnahmen
  • Hilfe bei Wohnraum- und Arbeitsplatzbeschaffung
  • Vermittlung von Notschlafstellen
  • Beratung bei Partnerschafts- und familiären Problemen
  • Hilfe zur Alltagsorganisation, Tagesstrukturierung und Freizeitgestaltung
  • Vermittlung in Entgiftung, Substitutionsbehandlung, ambulante Betreuung und stationäre Therapie, Psychotherapie
  • Safer-Use, Safer-Sex und Safer Work-Maßnahmen sowie Infektionsprophylaxe (Hepatitis, HIV)
  • Unterstützung von Selbstorganisationsbestrebungen
  • Mobile Spritzenentsorgung